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Retro Classics 2010
feiert
Besucherrekord
Sonntag 6.00 Uhr,
Niggi, Pit, René
(kein Club-Mitglied)
und ich machten uns
auf den Weg nach
Stuttgart an die
Retro Classic. Da
dies eigentlich eine
Clubausfahrt gewesen
wäre und wir dies
auch an der GV im
Januar besprochen
hatten, waren wir
etwas enttäuscht
über das „rege“
Interesse unserer
Mitglieder. Von
wegen „wir mieten
einen oder zwei
Busse,“ nein ganz im
Gegenteil ein
normaler PKW tat es
auch. Ohne viel Zeit
zu verlieren fuhren
wir über die fast
leere deutsche
Autobahn, solche
Momente muss man
geniessen. Bei der
Messe eingetroffen
nutzten wir die
Eintrittstickets,
welche uns Utz Raabe
zugesandt
hatte.Überwältigt
von der Grösse des
Messegeländes nahmen
wir Halle für Halle
unter die Füsse.
Wenn man
Autoliebhaber ist,
kommt man an dieser
Messe voll auf seine
Kosten. Der
Motorradsektor fiel
etwas klein, aber
fein aus. Laverda
glänzte mit einem
sehr schönen Stand
und bekam auch den
ersten Preis für den
schönsten
Clubauftritt. Das
Museum Hockenheim
zog einige rare Asse
aus dem Ärmel und
stellte
Rennmotorräder, wie
auch exklusive
Rennfahrzeuge aus
dem Tourenwagen-
sowie auch Formel
1-Sektor. Der
Deutsche MV Agusta
Club widmete sich in
diesem Jahr den 4
Zylinder MV Agustas.
Wie immer wurden wir
als Schweizer
Delegation empfangen
und mit Kaffee und
Kuchen bewirtet. Von
der 600 er C4, 750
S, 750 America, 800
Magni, 850
Centovalli, 1100
Grand Prix, 750 Oro
bis zur Muth Design
Studie war alles
vertreten und
dokumentiert. Die
ganze Geschichte der
4Zylinder Strassen-
und Rennmotorräder
von MV Agusta wurde
fein säuberlich auf
grossen Faltdisplays
dargestellt und
fachmännisch
erklärt. Es ist
immer wieder schön
bei unseren Freunden
aus dem grossen
Kanton Germany. Müde
und mit über 7
Stunden Messeweg in
den Beinen machten
wir uns gegen Abend
auf die Heimreise.
Fazit; tolle Messe,
schöne Club
Präsentationen,
sehenswerte
Ausstellung,
interessante
Fahrzeugexponate in
einem hohen
Preissegment. Die
Wirtschaftskrise
scheint in der
Oldtimerszene noch
nicht angekommen zu
sein. Wer
Ersatzteile sucht
ist hier falsch,
dafür kann man sich
mit östlichem
Werkzeug sehr gut
eindecken. Auch
Sammler von
Fahrzeugmodellen
oder Literatur
kommen dafür um so
mehr auf Ihre
Kosten.
Pressemitteilung:Mehr
als 60.000 Liebhaber
von historischen und
klassischen
Fahrzeugen bei der
Stuttgarter
Oldtimer-Messe /
Internationalität
legt weiter zu. Dies
die Meldung des
Veranstalters und
der Messeleitung.
Die zehnte
Stuttgarter
Oldtimer-Messe Retro
Classics, die am
Wochenende zum
dritten Mal im
Messegelände beim
Flughafen
stattgefunden hat,
ist heute (Sonntag,
14. März) mit
Rekordzahlen zu Ende
gegangen. Mit mehr
als 60.000 Besuchern
wurde das bereits
exzellente Ergebnis
des Vorjahrs um rund
zehn Prozent
übertroffen. Auch
auf Ausstellerseite
verzeichnete die
Messe mit mehr als
1100 Teilnehmern und
rund 3000
ausgestellten
Fahrzeugen einen
Rekord. Deren
Flächenbedarf hat
inzwischen nahezu
das gesamte
Messegelände mit
100.000 Quadratmeter
in Anspruch
genommen.
Schließlich hat die
Internationalität
der Stuttgarter
Oldtimer-Messe
erneut zugelegt, was
sich an Besuchern
und Ausstellern aus
15 Ländern gezeigt
hat.
„Es war eine rundum
gelungene
Jubiläumsparty, die
zehnte Retro
Classics ist den
hoch gesteckten
Erwartungen mehr als
gerecht geworden“,
freute sich Roland
Bleinroth,
Geschäftsführer der
Messe Stuttgart, der
am Sonntagmittag
eine erste positive
Bilanz zog: „Unsere
Oldtimer-Messe hat
erneut einen Schub
an Qualität,
Quantität und
Internationalität,
was Aussteller wie
auch Besucher
betrifft, erhalten
und ihr
ausgezeichnetes
Image als
Premium-Ausstellung
bestätigt.“ Dazu
gehörten ein
hochwertiges,
Kaufkraft starkes
Publikum sowie ein
eigenes, klares
Ausstellungsprofil,
das „uns von vielen
anderen
Oldtimer-Messen
unterscheidet.“
Schließlich hätten
sich die Besucher
nicht nur am Anblick
der vielen Fahrzeuge
erfreut, sondern
„entgegen der
derzeitigen
Konjunkturlage auch
Old- und Youngtimer
gekauft“. So habe
die Mehrheit der
rund 320 Fahrzeuge
auf der größtenteils
privaten
Verkaufsbörse in
Halle 6 neue
Besitzer gefunden
und auch bei den
Händlern herrschte
große Zufriedenheit.
Bereits am Freitag
hingen an mehreren
hochpreisigen
Fahrzeugen die „Verkauft“-Schildchen.
Retro Classics
trotzt der
Wirtschaftskrise
„Die
Jubiläumsveranstaltung
der Retro Classics
hat der
Wirtschaftskrise
eindrucksvoll
getrotzt. Die Messe
sich zum
wiederholten Mal als
der zentrale
Treffpunkt der
Oldtimer-Szene in
Süddeutschland
erwiesen und strahlt
inzwischen weit über
die Bundesgrenzen
hinaus“, sagte
Ulrich Herrmann,
Organisator der
Retro Classics. Der
Andrang des
Publikums gab ihm
recht. Und dieses
erfreute sich an
3000 historischen
Fahrzeugen auf zwei
und vier Rädern
sowie an den
Sonderschauen wie
der „Design-Studien
von Mercedes“, „90
Jahre Mazda“, „75
Jahre Jaguar“, der
„E-Mobilität –
Zurück in die
Vergangenheit“ oder
der einzigartigen
Zusammenstellung von
rund 30 Alfa Romeos
aus der
Privatsammlung
Lopresto zum
100-jährigen
Geburtstag der
Kultmarke. Die
Messehalle 4, in der
das Thema Motorsport
gebündelt
dargestellt wurde,
hat erneut die Fans
von historischen und
aktuellen Boliden
begeistert.
Herrmann: „An diesem
Konzept werden wir
festhalten und für
die
Jubiläumsveranstaltung
,125 Jahre
Automobil‘ im
kommenden Jahr
weiterentwickeln.“
Auch der dritte
Auftritt der
historischen
Traktoren und
Landmaschinen sowie
der Sonderbereich
der Nutzfahrzeuge
mit der von Konrad
Auwärter
zusammengestellten
Omnibus-Schau kamen
ausgezeichnet an.
Nicht zu vergessen
der internationale
Ersatzteilemarkt,
dessen 220
Aussteller von
Frequenz und
Besucherinteresse
überwältigt waren.
Stuttgarts
Oldtimer-Messe hat
sich ein
Stammpublikum
aufgebaut. Und das
war mit der Messe
mehr als zufrieden.
Insgesamt wollen 99
Prozent der
befragten Besucher
die Retro Classics
weiterempfehlen und
98 Prozent planen
zur Retro Classics
2011 zu kommen,
davon „definitiv“
mehr als 70 Prozent.
Knapp die Hälfte der
Besucher ist sich
darüber hinaus
sicher, dass die
Retro Classics im
Vergleich zu anderen
Veranstaltungen
weiter an Bedeutung
gewinnen wird.
Ausgedehnter
Messebesuch
Messeattraktionen
und Sonderbereiche
veranlassten die
Besucher zum langen
Verweilen in den
Hallen;
durchschnittlich
verbrachten sie fast
fünfeinhalb Stunden
auf der Messe. Mit
gutem Grund, denn
die Sonderbereiche
und neuen
Anziehungspunkte
konnten sich sehen
lassen. Viele
Oldtimer-Liebhaber
besuchten den
Zweirad-Bereich, in
dem die Bandbreite
an Motorrädern von
den Ursprüngen
Anfang des 20.
Jahrhunderts bis hin
zu aktuellen und
historischen
Modellen der Marken
Ducati, Moto Guzzi,
Heinkel, Agusta,
Honda, Suzuki oder
Harley-Davidson
gezeigt wurde.
Weitere
Publikumsmagnete
waren die „Club- und
Länder-Hallen“ mit
Automarken aus
Italien, Frankreich
und England; zudem
waren spezielle
Rennsport-Stände u.
a. mit den
Traditionsvereinen
„Solitude Revival“,
Hockenheimring oder
dem AMSC Leonberg
vertreten.
Hohe
Besucherqualität /
Mehr ausländische
Gäste als im Vorjahr
Einmalig, so die
Äußerungen vieler
Aussteller, ist das
Publikum der Retro
Classics, das sich
durch hohe Sachkunde
und ausgeprägtes
Fachwissen
auszeichnete. Erste
Auswertungen der
Umfrageergebnisse
bestätigen dies. So
liegt der Anteil der
Fachbesucher, die
aus beruflichen oder
geschäftlichen
Gründen auf die
Messe kamen, bei
rund 24 Prozent
(ohne
„Familien-Sonntag“).
Auch das Interesse
im Ausland hat nicht
nachgelassen. Im
Gegenteil: Der
Anteil der
ausländischen
Besucher ist weiter
gestiegen. 41
Prozent der
ausländischen
Besucher stammten
übrigens aus
Österreich, weitere
38 Prozent reisten
aus der Schweiz nach
Stuttgart. Daneben
gab es einige
Gruppen, die mit dem
Bus aus dem Elsass,
aus der
französischen
Schweiz oder aus
Tschechien zur Retro
Classics fuhren.
Pflichttermin für
Oldtimer-Fans
Auf dem Grundstein
für die Retro
Classics, der vor
genau zehn Jahren
gesetzt worden war,
sagte Messechef
Bleinroth mit
Hinweis auf das
einzigartige
Ambiente in den
neuen Messehallen,
könne dank der
positiven Resonanz
von Ausstellern und
des Besucherandrangs
aufgebaut werden.
Ulrich Herrmann sah
dies genau so und
ergänzte: „Die Retro
Classics hat sich in
den Köpfen von Fans
und Oldtimer
begeisterten
Menschen als
Pflichttermin
festgesetzt und hat
sich zu dem
zentralen Treffpunkt
für alle
Oldtimer-Events in
Süddeutschland
entwickelt. Außerdem
nimmt ihre Akzeptanz
im benachbarten
Ausland ständig
weiter zu, so dass
wir uns
international
gesehen auf einem
hervorragenden Weg
befinden.“ Die
Thematisierung der
Hallen sei vom
Publikum
ausgezeichnet
angenommen worden,
ebenso die
Kombination aus
Tradition, Mythos
Auto und einer
passenden Auswahl an
Neufahrzeugen, die
auf diese Weise die
Entwicklung einer
Marke
dokumentierten. Mit
den beiden
Schwerpunkten –
„Youngtimer“ und „Neo
Classics“ (moderne
Klassiker) – die im
Rahmen der
diesjährigen Retro
Classics prominent
platziert wurden,
sei das
Besucherspektrum
deutlich erweitert
worden. Nach den
Oldtimern, für die
sich 80 Prozent der
Besucher
hauptsächlich
interessierten,
stand das Thema
Youngtimer mit 50
Prozent an zweiter
Stelle vor
Ersatzteile/Zubehör
(33 Prozent) und
Restauration (22
Prozent). Hierbei
waren
Mehrfachnennungen
möglich.
Die nächste Retro
Classics, die Nummer
elf, findet vom 10.
bis 13. März 2011 im
neuen Messegelände
am Flughafen statt,
wobei der 10. März
der Spezialtag („Preview-Day“)
für Fachbesucher und
Journalisten sein
wird.
Andy Ruch
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