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15.tes MV AGUSTA
Treffen in Lavena
Ponte Tresa
Roberto Käser lud
den MV Agusta Club
Schweiz in den
sonnigen Süden ein
und viele folgten
dieser Einladung.
Was man
geschichtlich über
Lavena Ponte Tresa
wissen sollte;
Lavena Ponte Tresa
ist eine
italienische
Gemeinde an der
Staatsgrenze
zwischen Italien und
der Schweiz. Ponte
Tresa befindet sich
dort, wo die Tresa
aus dem Luganersee
hinaus fliesst. Der
Fluss bildet auch
die Staatsgrenze
zwischen der Schweiz
und Italien. Die
Geschichte des Orts
ist eng mit
derjenigen des
Flussübergangs Tresa
verknüpft, von dem
der Name herrührt.
Vom Mittelalter bis
zur Eröffnung des
Damms von Melide
1847 hatte Ponte
Tresa eine
strategische
Bedeutung für die
Verbindungen nach
Italien. Schon in
römischer Zeit
bestand
wahrscheinlich eine
Brücke oder eine
Furt über den Fluss
an der Strasse, die
von Mailand zu den
Alpenübergängen in
den Zentralalpen
geführt hatte. Im
Mittelalter und in
der Neuzeit wurde
eine Holzbrücke mit
Steinpfeilern
benutzt, die mit
einigen Fischteichen
dem Erzbischofs von
Mailand gehörte. Im
16. Jh. ging die
Brücke in den Besitz
lokaler
Adelsfamilien über;
sie war bis 1828
Eigentum der de
Stoppani und wurde
dann vom Kanton
erworben, der 1846
eine neue
Steinbrücke bauen
liess. Die heutige
Brücke stammt von
1962. Im Gebiet
Rocchetta über dem
Ort liegt die Ruine
der Comasker Burg S.
Martino, die im
Krieg zwischen Como
und Mailand
(1118-27) zerstört
wurde. Im
Mittelalter zählte
Ponte Tresa wegen
der ihm auferlegten
Pflichten der
Grenzkontrolle und
des
Brückenunterhalts zu
den sogenannten “
abgesonderten
Gemeinden“, die
Privilegien
genossen. Die
Eidgenossen
bestätigten den vom
Herzog von Mailand
im 15. Jh. gewährten
Steuererlass.
Kirchlich gehörte
Ponte Tresa bis 1821
zu Lavena, dann
wurde es eine
selbstständige
Pfarrei. Die
Eisenbahnlinie
Lugano-Ponte Tresa
wurde 1912
eingeweiht. Die
früher
landwirtschaftlich
ausgerichtete
Gemeinde erlebte in
den 1960er Jahren
dank ihrer Lage
einen bescheidenen
wirtschaftlichen
Aufschwung, den sie
teils einer Zunahme
des Handelsverkehrs,
teils den
zahlreichen
Grenzgängern
verdankte. Apropos
Grenzgänger, ja auch
wir gehörten dieses
Wochenende zu den
Grenzgängern.
Schliesslich wohnten
die einen auf der
Schweizerseite und
die Festlichkeiten
fanden auf der
italienischen Seite
statt. Der Markt
wurde auf der
italienischen Seite
von den Frauen sehr
gerne besucht und
bei anderen war
Shopping in Lugano
angesagt. Die Männer
flüchteten mit ihren
MV`s (es waren 22
Motorräder) und
nutzten die Gunst,
von Bibi um den
unteren Teil des
Sees geführt zu
werden. Die ca. 60km
lange Ausfahrt um
den Lago di Lugano
führte uns an
idyllischen Dörfchen
vorbei. In Riva S.
Vitale machten wir
im Restaurant
Terminus Pojana
einen Boxenstop und
wurden herzlich
Willkommen geheissen.
Bei kühlen Getränken
offerierte uns der
Wirt auch einige
Leckereien und eine
runde Kaffe. Unsere
MV`s wurden bestaunt
und fotografiert und
einige angeregte
Gespräche geführt.
Als sich die
Centauri Emmevu (MV)
auf den weiteren Weg
machten, wurden wir
unter Applaus
verabschiedet.
Zurück bei Roberto
Käser genossen wir
ein fürstliches
Abendessen und eine
gute Laune. Niggi
Horni begrüsste die
anwesenden
Mitglieder und ging
auch gleich auf die
Suche nach
Neumitgliedern.
Schliesslich hatten
wir Gäste vom
Deutschen MV Agusta
Club, welche uns
auch immer wieder
gerne bei unseren
Treffen besuchen.
Niggi hatte einen
Wettbewerb
organisiert und
Roberto Käser
offerierte die
Preise. Walter Öxler
gewann den ersten
Preis, Ruedi Horni
den zweiten und auch
Ruedi Schueler,
Walltraut Malle und
Thomas Burkhart
durften sich eines
Preises erfreuen.
Dass es den Gästen
gefallen hatte, muss
hier wohl nicht
erwähnt werden,
schliesslich machten
sich die letzten
Gäste erst gegen
02.00 Uhr auf den
Heimweg. Wir
bedanken uns bei
Roberto Käser und
seiner Crew für die
Gastfreundschaft und
den super tollen Tag
den wir bei euch
verbringen durften.
Danke viel Mal.
Andy |