Der MV AGUSTA- Club Schweiz macht einen Ausflug auf die Isle of Man. 2010 

Der MV AGUSTA- Club Schweiz macht einen Ausflug auf die Isle of Man. 2010 

1.      Reisetag: Freitag, 27. August 2010:  Bericht von Rosy Moeschlin

Treffpunkt für die Motorradreisenden war auf dem Parkplatz des deutschen Autobahnzolls Basel. Als Roland und ich ankamen, waren Niggi, Remo, Andy, Renè, Margret und Geri schon da. Die zwei aus der Zentral- und Ostschweiz kamen auch gleich; Ruedi und Hörbi, sie brachten auch Regen mit, nein, der kam aus dem Westen. Nach der Begrüssung ging es dann Richtung Frankreich (Elsass), über den Grand Ballon, bei starkem Regen und teilweise Nebel. Bei der ersten Spitzkehre bin ich mit meinem neuen Motorrad BMW GS 650 zum ersten Mal auf die Schnauze gefallen. Der Motor stellte mitten in der Kehre einfach ab und da ich nicht so lange Beine habe, konnte ich das Motorrad nicht abfangen. Mit einer Rückwärtsrolle habe  ich den Sturz ohne Schaden überstanden und der liebe Andy hat mir geholfen, das Motorrad wieder aufzustellen um weiterzufahren zu können. Das gleiche wiederholte sich nochmals bei der nächsten Spitzkehre, auch ohne Schaden. Dann ging die Fahrt weiter bis zum ersten Halt in einem Restaurant, wo es stark nach Münsterkäse roch. Die meisten nahmen eine heisse Ovo, um sich aufzuwärmen und ein bisschen zu trocknen. Danach wieder Aufbruch in eine neblige Welt, durch die sonst wunderbare Gegend der Vogesen. Gegen Mittag kam die Sonne hervor und wir steuerten ein Restaurant an, wo wir ein überdimensioniertes Essen zu uns nahmen, teilweise sogar mit Dessert. Danach tanken und weiterfahrt Richtung Autobahn nach Luxemburg. Das Wetter war durchzogen, immer wieder Regen und nasse Fahrbahn. Dann auf der Höhe einer Autobahnraststätte sah ich im Rückspiegel das Remo gestürzt ist und hupte Rolly,  der vor mir fuhr. Er hielt sofort an und wir gingen gemeinsam zu Fuss an die Unfallstelle, wo wir feststellten, dass auch Andy gestürzt war. Renè und Margret haben die Unfallstelle geräumt, die Verletzten standen (Remo) und Andy hing über der Leitplanke und fluchte einige Minuten, bis er sich die erste Zigarette anzündete. Remo rauchte schon vorher, lief herum und begriff die Welt nicht mehr. Danach trugen wir Andy auf den Parkplatz und legten ihn auf den Rücken. Regenschutz ausziehen und als Kopfkissen verwenden. Margret  organisierte Getränke und die Sanität von der Autobahnraststätte. Diese konnten nur feststellen, dass sie nichts machen können und boten die Sanität vom Spital auf. Die kamen dann schnell und verluden Andy in den Krankenwagen. Remo wollte nicht mit, er meinte bei Ihm sei es nicht so schlimm. Das Motorrad von Andy deponierte Renè bei der Raststätte, beim Büro. Die Fahrt ging dann weiter und die erste Gruppe wartete bei der Autobahnausfahrt. Wir fuhren die restlichen 70 km in langsamer Fahrt, mit Remo hinter Ruedi, Richtung Hotel in Esch sur Süre, wo wir vom Wirt herzlich empfangen wurden. Roland der Wirt erzählte uns das Km-Schorsch schon hier war, seine Honda nicht richtig lief und er nochmals 500 Km unter die  Räder genommen hatte, um seine  MV Brutale zu holen. Wir nahmen zuerst ein Apero, dann war Zimmerbezug und die Motorräder wurden in die Garage gestellt. Anschliessend begaben wir uns zum Nachtessen, welches wie immer vorzüglich war. In der Zwischenzeit ging der Wirt das Motorrad von Andy holen, was sicher nicht selbstverständlich ist (Chapeau). Um 21.45 kam auch Schorsch von seinem Trip zurück, danach noch ein Schlummerbier und ab ins Bett. Der Tag war für mich ein Alptraum.  

Rosy 

2.      Reisetag: Samstag, 28. August 2010, Bericht von Niggi Horni 

Warten, bis wir von Georg oder von Raymond Bescheid haben, was jetzt weiter geschieht. Die Zeit wurde immer enger, denn wir mussten noch quer durch Belgien, um die Nachtfähre in Zeebrugge ereichen. Raymond konnte leider nicht mehr weiter mitkommen. Fünf Rippenbrüche sind auch für ihn zuviel. Er wurde am nächsten Tag mit einem Taxi nach Hause gefahren. Alles wurde vom Hotelier, Roland Streumer organisiert. Auf diesem Wege nochmals vielen Dank, auch für den prompten Motorradabholdienst von der Autobahn. (ein Weg ca. 80 Km). Auf der Fähre angekommen, Motorräder festgezurrt, dann endlich ein Bier. Das Meer war still und ich konnte nochmals in Ruhe die letzten zwei Tage Revue passieren lassen. Wir hatten riesen Glück.

Niggi

3.      Reisetag, Sonntag, 29. August 2010, Doppel- Bericht von Erna Moeschlin und       Herbert Bless 

Heute ist der Tag auf den wir uns schon lange freuten, 29. Aug. 2010 es geht nach Isle of Man. Es ist fast wie am Morgenstreich. Der Wecker schellt um 3 Uhr, das Taxi läutet pünktlich um 4 Uhr. Ja nicht zu spät kommen ist die Devise. Walti und ich haben schon am Vorabend eingecheckt. Um 4:40 fährt der Zug von Basel nach Zürich Flughafen, Ankunft 5:56. Es läuft alles nach Plan. Am Flughafen erblicken wir bekannte Gesichter; Edith, Armin und Hätte sind schon anwesend, etwas später taucht auch Lisa auf, also sind wir komplett. Wir fliegen mit der Swiss, Abflug 7:05, in einem Airbus A319 nach Manchester. Wir haben noch etwas Zeit, wir plaudern über Andy und Remo, die leider Pech hatten und wieder in der Schweiz waren, was wir bedauerten. Boardingtime ist um 6:35. Jetzt ist es Zeit für die Passkontrolle, Flugticket und Handgepäckkontrolle, die wir relativ gut geschafft haben. Endlich im Flugzeug und wir heben ab. Es gibt Getränke und ein Gipfeli. Vorgesehene Ankunft in Manchester um 8:05. Die Ansage gibt bekannt dass wir erst 15 Minuten später landen können, da viel Verkehr herrscht und keine Landebahn frei ist. Also kreisen wir irgendwie um Manchester. Dann die Landung bei Regen und Wind. Lisa und Hätte müssen neu einchecken, da ihr Checkin  nicht vollständig durchgeführt wurde. Etwas umständlich, aber sie haben es geschafft. Es bleibt uns noch Zeit für eine Stärkung  mit Kaffee und Getränken, dann frühzeitig auf die Beine machen, wieder zu den Kontrollen. Reisepass, Handgepäck abgeben, Jacke, Gürtel, Schuhe, Uhr und dergleichen ausziehen. Walti hatte Mühe durch die Kontrolle zu gelangen. Hände ausstrecken und der Körper wurde abgetastet. Mehrmals scannten sie ihn ab und er musste wieder zurück und es begann wieder von vorne. Endlich doch geschafft, wieder alles an Mann oder Frau nehmen. Dann ein wohlverdientes Bier. Schon ist wieder Boardingtime in Manchester und die Suche geht nach draussen. Der Weg ist zum Teil überdacht. Wir fliegen mit der Flybe, Type De Havillard über die Irische See. Die Sicht wird immer besser, aber es hat ziemlich Wind und einige Turbulenzen. Es ist wieder Land in Sicht. Mit etwas holpriger und schräger Landung setzen wir in Ronaldsway  auf. Endlich geschafft. Der Flughafen ist klein und übersichtlich. Wir nahmen an der Gepäckausgabe  unsere Koffer entgegen, alles war angekommen. Edith hatte von zu Hause aus ein Auto bei der Europcar gebucht und wir konnten es am Flughafen entgegennehmen. Armin stellte sich als Chauffeur zu Verfügung. Da wir nicht alle Platz fanden im Auto nahmen wir ein Taxi und dieses fuhr zügig voraus zum The Sefton Hotel in Douglas. Der erste Eindruck vom links fahren war sehr ungewohnt, aber Armin schaffte es mit Bravour. Das Hotel liegt direkt an der Meerpromenade, von Palmen und wunderschönen gepflegten Anlagen an der Irischen See. Die Zimmer waren noch nicht alle bezugsbereit, also hatten wir Zeit unseren Durst und Hunger zu stillen. Wir testeten uns mal durch die Bierauswahl an der Hotelbar. Lisa hatte schnell einen Sponsor gefunden und sie genoss ein Guinness und konnte ihre Englisch Kenntnisse beweisen. Gut gestärkt konnten wir die Zimmer beziehen. Walti und ich hatten ein sehr schönes Zimmer mit einer Terrasse zum Innenhof, der mit Palmen und Wasserspielen ein schönes  Ambiente zauberte. Am Nachmittag spazierten wir gemeinsam an der Promenade bis zur Railwaystation. Es gab viele Motorräder zu bestaunen, die so manches Herz höher schlagen liessen. Auch unseren Durst mussten wir wieder stillen.  Es war wieder Zeit uns auf dem Retourweg zu machen. Es war ein Schiff in Sichtweite. Das werden sie wohl sein, ist unsere Frage; die zweite Gruppe, die mit den Motorrädern. Wir gehen etwas zügiger voran um sie am Hafen begrüssen zu können. Wir stellten fest, dass schaffen wir nicht, das Schiff ist schneller als gedacht. Also warteten wir kurz vor dem Hotel. Es ist nicht so einfach, sie unter vielen Motorrädern zu erkennen. Von Hinten erblickte ich ein SZ Kennzeichen. Dass ist der Ruedi, dass sind sie, da sie langsam fuhren konnte ich ein kurzes Stück hinterher laufen und mich bemerkbar machen. Jetzt hat er uns auch entdeckt. Edith ist am Fotografieren. Es ist nur ein kurzes Stück zum Hotel. Wir freuten uns, alle wohlauf  begrüssen zu können (ausser Andy und Remo). Nach dem Zimmerbezug treffen wir uns in der Hotelbar. Bei Bier und dergleichen  kann man das erlebte austauschen und plaudern. Die Frage stellt sich, wohin gehen wir zum Essen. Das Hotel ist gut besucht und kein Platz für 15 Personen. Die Restaurants nehmen während dieser Woche keine Reservationen entgegen. Also verpflegten wir uns im Moment flüssig. Der Kellner bot uns im Extrazimmer einen runden Tisch an. Wir nahmen das Angebot gerne an und rutschten etwas enger zusammen. Wir kämpften uns durch die Speisekarte und wir konnten die Bestellung aufgeben. Das Essen hat uns gemundet und alle waren zufrieden und langsam müde von dem langen Tag. Irgendwann und mit freudigen Erwartungen auf den nächsten Tag,  haben wir uns zur verdienten Nachtruhe begeben.  

LG Erna

Sonntag, 29. August 2010:

Die Fähre brachte uns pünktlich von Zeebrügge nach Hull (England).  Zur aller Ueberraschung stand das ganze Reiseteam eine Stunde zu früh auf der Matte. Wir hatten nicht bedacht, dass England bereits „Winterzeit“ hatte und die Uhren 1 Stunde zurückgedreht werden mussten. Jetzt also folgte die Durchquerung von England mit dem Motorrad, d.h. von Hull nach Heysam und halt ….. aufgepasst mit Linksverkehr, das verlangte unsere volle Konzentration. Leider war uns das Wetter nach wie vor nicht „wohlgesinnt.“ Regen mit böenartigen Winden machte das Töfffahren sehr anspruchsvoll. Erst als wir unserem Ziel Heysam näher kamen, verbesserte sich das Wetter. Beim Einchecken auf die Fähre zur Ueberfahrt auf die Isle of Man bekamen wir die ersten Eindrücke, was auf uns zukam. Dutzende von alten und schönen Motorrädern standen Schlange. Die Ueberfahrt verlief sehr ruhig und das Wetter wurde laufend besser. Wir konnten auf Deck die Sonne (zusammen mit Winden) geniessen. Im Restaurant hatten wir keinen Platz, deshalb machten wir es uns auf der Treppe „gemütlich“ und waren somit noch gewiss, dass wir die ersten waren, die zu den Motorrädern konnten. Leider falsch spekuliert ….. die Aufgangstreppe war nicht die Abgangstreppe, die war dann auf der gegenüberliegenden Seite. Jetzt waren wir also auf der berühmt, berüchtigten Insel gelandet. Die Fahrt zum Hotel war nur ein paar Hundert Meter. Dort wurden wir von den Ueberfliegern bereits in Empfang genommen. Endlich konnten wir den wohlverdienten Apero geniessen. Es folgte das Auspacken und dann das gemeinsame Abendessen im Hotel. Eine spannende und schöne Woche erwartet uns auf der Isle of Man.

Herbert

4.      Reisetag, Montag, 30, August 2010,  Bericht von Armin Meister 

Nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Breakfast in unserem Hotel machen wir uns zu Fuss auf den Weg zum “Post Classic” Rennen, wo wir im Start /Ziel-Bereich das Rennen besichtigen wollen. Nach einigen Umwegen erreichen wir den Ort des Geschehens, das Rennen ist aber schon im vollen Gange. Auf der Zuschauertribüne können wir das Rennen und die Tankstops verfolgten. Wir sind alle beeindruckt von den hohen Tempi, die auf dieser beidseitig von Steinmauern umgebenen Strecke gefahren werden. In der Rennpause besichtigen wir den Rennpark, verköstigen uns und erstehen in den Shops hübsche TT-Souvenirs. Um 13.15 Uhr wird dann das spannende Rennen der 350 ccm Klasse gestartet, in dem auch eine MV und eine Aermacchi mitfahren. In den ersten Runden ist die MV voraus, aber gross ist die Freude bei “Moeschlins”, als die Aermacchi nach vier Runden als erste über die Ziellinie fährt, gefolgt von einer Honda und der MV, die als dritte übers Ziel brettert. Nun machen wir uns auf zur Quarter Bridge, wo ein Corso von alten Motorräder angesagt ist. Auf dem Weg dorthin, der parallel zur Rennstrecke verläuft, kommen wir nochmals in den Genuss von waghalsigen Trainingsläufen, dabei wird uns bewusst, welche Risiken die Fahrer an diesem Rennen eingehen. Manch einem von uns läuft es kalt den Rücken runter. Endlich an der Quarter Bridge angekommen, sind weit und breit keine alten Motorräder zu sehen und von einem Corso keine Spur. Also blieb uns nichts anderes übrig, als den Heimweg unter die Füsse zu nehmen, das ist für uns kein Problem, sind doch alle mit bequemen Schuhen ausgerüstet, außer “Hörbi”, der in seinen geliebten Badischlarpen unterwegs ist, aber auch diese halten bis ans Ende durch. Das Nachtessen geniessen wir gemeinsam im Rest. Papparazzi. Gutes Essen, unterhaltsame Gespräche und lustige Showeinlagen des Kellners runden diesen schönen Tag ab.

Armi

5.      Reisetag, Dienstag, 31. August 2010, Bericht von Georg Irrgang,   „km- Schorsch

Nach dem gemeinsamen Frühstück sitzen wir endlich wieder auf unseren Töffs. Ausser Edith, Erna, Rosy, Walti, Roli, und Armin, die wollten heute lieber Bahn fahren. Welch einTag! Ein Wetter zum Helden zeugen. Die Route für Heute ist glasklar. Der Montain Cours wurde unter die Räder genommen. Das heisst, die legendäre TT- Strecke welche sich auf einer Länge von über 60 Km mit über 200 Kurven über die gesamte Insel windet. Hier wurden viele Triumpfe gefeiert, aber auch etliche Tragödien ertragen. Ruedi Schuler führte uns wie immer zielsicher und mit dem rechten Speed über den Kurs. Ein erster Abstecher bringt uns zu einer alten Festung in Custeltown bei Peel. Hier machten wir den ersten Kaffeehalt. Wir staunten nicht schlecht, als ein älterer Herr mit einer liebevoll umgebauten Honda RC 166 (Replika 500er vier Zylinder) aufkreuzte. Sechs offene Rohre, dafür keine Beleuchtung. Super umgebaut. Weiter geht die Rennstreckenerkundung. Hinter einer unscheinbaren Einfahrt verborg sich ein kleines, aber umso feineres Töff- Museum. Schon die Oldtimer der Besucher liessen uns die Augen überlaufen. Über 50 gezählte BSA Goldstar, ähnlich viele alte Triumph, Norton  usw. konnten von uns bewundert werden. Niggi’s Mundwinkel reichten bis an die Ohrläppchen, Niggi’s heaven! Die Sammlung von bestens restaurierten, hauptsächlich englischen Klassikern, lässt uns aus dem Staunen kaum rauskommen. Auch wenn es schwer fällt, der TT- Rundkurs ruft. Nach einem Fotostopp bei der Ballaugh- Bridge treffen wir unsere Bahnfahrer zum gemeinsamen Mittagessen in Ramsey. (Hat Armin vielleicht wieder eine Schwarzfahrt gemacht???) In Laxey bewunderten wir das Wahrzeichen der Insel Man. Es ist das grösste Wasserrad von Europa. Es wurde 1854 gebaut und diente zum leerpumpen der Mienenschächte. Ein gutes Steak rundete einen wirklich gigantischen Tag ab. Beim obligatorischen Gin-Tonic an der Hotelbar können die Eindrücke des Tages nochmals verarbeitet werden. Oh, what a day……..  

Km- Schorsch

6.      Reisetag, Mittwoch, 1. Sept. 2010, Bericht von Geri Gruber

Zuerst vielen Dank, dass ich bei Euch so toll aufgenommen wurde. Ich habe die paar Tage mit Euch sehr genossen. Gestartet sind wir an diesem Morgen ziemlich früh. Wir fuhren ca. 10 Minuten bis zum Platz Braddan Bridge. Dort machten wir uns breit und warteten auf das Rennen der Classe Junior Race. Dies ist ein Rennen mit 2 und 4 Zylindern, 2 und 4 Taktern.  Um halb zehn wurde die Strasse gesperrt und pünktlich um 10.15 h starteten die ersten in Douglas. Kurze Zeit später waren die ersten schon bei uns und fegten haarscharf um die spärlich geschützten Betonmauern. Nach 20 Minuten kamen die ersten schon das 2te Mal bei uns vorbei. Bei einer Strecke von 64 km  bedeutet dies einen Rundenschnitt von wahnsinnigen 160km/h. Plötzlich wurde es hektisch und alle Marshals  winkten wie wild die gelben Fahnen. Durch die Lautsprecher erfuhren wir, dass das Rennen wegen eines schweren Unfalls mit mehreren Beteiligten abgebrochen wurde. Im Laufe des Tages erfuhren wir dass es 2 Tote und einen Verletzen gegeben hat. Nach Abbruch entschieden wir uns in div. Gruppen noch etwas zu unternehmen. Wir (Margreth , Rene und ich) fuhren der Küste entlang nach Castletown und Port Erie. Dort genossen wir das warme Wetter bei Kafi und Glace. Den Abend schlossen wir mit einem feinen Nachtessen beim Italiener ab. Wir verbrachten einen lustigen Abend mit guten Gesprächen und viel Gelächter.  

Geri Gruber 

7.      Reisetag, Donnerstag, 2. Sept. 2010, Bericht von René Schmid

Und wieder; ein wunderschöner Tag auf der Insel, für englische Verhältnisse schon fast frech. Nach einem guten Frühstück ging's mit der Gruppe und den Motorrädern ins Murray-Museum, ein netter älterer Herr trat an uns heran. Er wusste viel, sehr viel zu erzählen. Leider verging die Zeit wie im Flug und meine Englisch Kenntnisse liessen auch zu wünschen übrig. In der alarmgesicherten Halle hatte der liebe Murray etliche wunderbare Schätze stehen. Ich konnte mich gar nicht satt sehen. Etliche Dokumentationen und reichliches Wissen in Hülle und Fülle. Zum Abschied gab es ein Gruppenfoto, welches wir ihm später signiert zukommen liessen. Am Nachmittag fuhren wir ins Gebirge von Bungalow Corner Mountain Road Snaefell, wo auch das Denkmal von Joey Dunlop, unmittelbar an der Rennstrecke steht. Einerseits konnten wir das Denkmal bewundern, anderseits die Fortsetzung vom Mittwochrennen Live mitverfolgen. Ich war sehr beeindruckt und definitiv ich würde hier nie ein Rennen fahren.  

Gruss Schmid René

 

8.      Reisetag,  Freitag, 3. Sept. 2010, Bericht von Ruedi Schuler

Den letzten Renntag wollten wir in den Bergen verbringen. Also früh aus den Federn, denn um 09:30 Uhr wurde die Strasse bereits für das Rennen gesperrt. Wir befanden uns knapp 600 müM. es war neblig und kalt, deswegen wurde das Rennen dann auch eine Stunde verschoben. Um 11:15 Uhr ging’s dann los „Wahnsinn“ man hörte das Röhren der Motorräder noch lange in den Bergen. Bei dieser Kälte beschlossen wir nur ein Rennen anzusehen. Wir versuchten wieder zum Start/Ziel zu gelangen, wo die andere Hälfte der Gruppe waren. Die halbe Insel musste abgefahren werden, um wieder dorthin zu gelangen. Wir schauten uns die Siegerehrung an; Herren älteren Jahrgangs waren da auf der Rennstrecke…tolle Leistung! Und wieder hatten wir einen tollen Tag erlebt.  

Ruedi Schuler

9.      Reisetag, Samstag, 4. Sept. 2010, Doppel-Bericht von Walti Moeschlin u. Ruedi Schuler 

Heute ist Samstag der 03.09.2010. Es ist wieder Zeit für die Heimreise. Wir lassen uns von der Rezeption um 4:45 wecken, was auch funktioniert hat. Zur Sicherheit haben wir natürlich den Wecker am Handy auch gestellt, der etwas früher losging. Es war kein Problem  aufzustehen, das meiste haben wir am Vorabend gepackt. Also begaben Erna und ich uns zur Rezeption um auszuchecken.  Von unserer Gruppe haben wir noch keinen erblickt. Die Frage kam auf, hoffentlich sind alle schon wach. Wir gehen in den Frühstücksraum und siehe da, Armin ist schon hier und hat eine Kleinigkeit zu sich genommen. Wir bestellen auch noch Kaffee und Tee und essen ein Joghurt. Um 5:30 ist das Taxi bestellt. Wir begeben uns wieder in die Hotelhalle, das Taxi steht schon vor dem Eingang. Auch Edith, Hätte und Lisa sind schon draussen. Lisa hatte eine schlechte Nacht hinter sich und musste nochmals die Toilette aufsuchen. Irgendetwas hat ihr geschadet. Rolly und Rosi waren auch schon bei ihrem Motorrad und hatten die Koffer montiert. Wir verabschiedeten uns von ihnen und wünschten eine gute Reise. Mit dem Taxi fuhren wir ca. 20 Minuten zum Flughafen, es waren jede Menge Taxis unterwegs. Laut Ticket sollten wir um spätestens 6 Uhr einchecken, aber der Schalter war noch nicht besetzt, wir mussten noch ca. 10 Minuten warten. Wir konnten die Koffer bis nach Zürich aufgeben. Wir flogen mit der Aer Arann Take of IOM 7:30 nach London. Das Wetter war wieder gut und wir hatten einen schönen Sonnenaufgang und einen schönen Flug. Es gab Getränke und Sandwich als Verpflegung. Wir flogen London City an und hatten gute Sicht auf die Sehenswürdigkeiten. Landing in London 8:55. Wir hatten eine Stunde Aufenthalt. Also begaben wir uns rechtzeitig wieder zu den Kontrollstellen. Es war wieder das gleiche Spiel wie beim Anflug. Jacken, Taschen,  Gürtel Schuhe alles in die vorgesehenen Schalen legen und durch das Scanning gehen. Diesmal hatte ich weniger Probleme, dafür haben sie Edith und Erna genauer kontrolliert und immer wieder abgescannt und abgetastet. Letztendlich konnten sie doch ihre Sachen wieder entgegen nehmen.  Jetzt hatten wir noch Zeit und konnten die letzten Pfunde verbrauchen.  Abflug mit der Swiss in London City 9:55. Es war ein angenehmer Flug und es gab wieder eine kleine Verpflegung an Bord. Happy Landing in Zürich um 12:35. Warten auf die Kofferausgabe. Wir verabschieden uns voneinander. Armin wird von seiner Frau Maria abgeholt. Hätte und Lisa werden auch von Zürich abgeholt. Edith Erna und ich nehmen den Zug Abfahrt 13:04 und Ankunft in Basel 14:20. Am Bahnhof entdecken wir Pitt Müller der holt Edith ab. Ich glaube alle sind froh wieder daheim zu sein. Es war eine schöne Zeit die wir miteinander verbrachten, eine tolle Reise. 

LG Walti

Samstag 04.09.2010

Abreise Tag! Um 05:30 war Tagwache, die mit dem Flieger angereist waren, mussten bereits ein Stunde früher aus den Federn. Das Hotel stellte uns noch ein kleines Morgenessen zusammen. Die Motorräder bepackt, beeilten wir uns zum „isle of man sea terminal“ dort mussten wir fast eine Stunde warten, bis wir das Schiff betreten/befahren durften. Motorräder verzurrt, suchten wir das Restaurant auf und warteten bis wir im Hafen Heysham  -England einliefen. Mit Autobahn Tempo durchquerten wir England um die Fähre in Hull  -England nicht zu verpassen. Auch da….Motorräder verzurrt, Zimmer bezogen. Ab zum Nachtessen um anschließend gemütlich ein paar Drinks zu genehmigen.  

Ruedi Schuler 

10.  Reisetag, Sonntag, 5. Sept. 2010, Bericht von Niggi Horni 

Wir fahren wieder rechts. Zuerst besuchten wir die Stadt Brügge. Eine wirklich wunderschöne Altstadt. Nach diesem Kulturhoch fuhren wir auf dem schnellsten Weg durch Belgien in unser schönes Hotel in Esch sur Süre, Luxemburg. Motorräder in die Garage gestellt und ein Bier in den Körper fliessen lassen. 

Niggi

11.  Reisetag, Montag, 6. Sept. 2010 Schlussbericht von Niggi Horni 

Nach dem Frühstück haben wir das Gepäck vom Unfall- Motorrad auf meine BMW umgeladen. Ja, ja, immer murren über die Bayrischen Krafträder, aber zum Transport von Fremdmaterial sind sie immer gut genug. Verabschiedung von unserem treuen Km- Schorsch und ab nach Hause. Es war eine wunderschöne Woche. 

Niggi

 

Letzte Aktualisierung am 11.10.2010
           
Webmaster Ruedi Bähler 2012 MV Agusta Club Schweiz