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Der MV AGUSTA- Club
Schweiz macht einen
Ausflug auf die Isle
of Man. 2010
1.
Reisetag:
Freitag, 27. August
2010: Bericht von
Rosy Moeschlin
Treffpunkt für die
Motorradreisenden
war auf dem
Parkplatz des
deutschen
Autobahnzolls Basel.
Als Roland und ich
ankamen, waren Niggi,
Remo, Andy, Renè,
Margret und Geri
schon da. Die zwei
aus der Zentral- und
Ostschweiz kamen
auch gleich; Ruedi
und Hörbi, sie
brachten auch Regen
mit, nein, der kam
aus dem Westen. Nach
der Begrüssung ging
es dann Richtung
Frankreich (Elsass),
über den Grand
Ballon, bei starkem
Regen und teilweise
Nebel. Bei der
ersten Spitzkehre
bin ich mit meinem
neuen Motorrad BMW
GS 650 zum ersten
Mal auf die Schnauze
gefallen. Der Motor
stellte mitten in
der Kehre einfach ab
und da ich nicht so
lange Beine habe,
konnte ich das
Motorrad nicht
abfangen. Mit einer
Rückwärtsrolle habe
ich den Sturz ohne
Schaden überstanden
und der liebe Andy
hat mir geholfen,
das Motorrad wieder
aufzustellen um
weiterzufahren zu
können. Das gleiche
wiederholte sich
nochmals bei der
nächsten Spitzkehre,
auch ohne Schaden.
Dann ging die Fahrt
weiter bis zum
ersten Halt in einem
Restaurant, wo es
stark nach
Münsterkäse roch.
Die meisten nahmen
eine heisse Ovo, um
sich aufzuwärmen und
ein bisschen zu
trocknen. Danach
wieder Aufbruch in
eine neblige Welt,
durch die sonst
wunderbare Gegend
der Vogesen. Gegen
Mittag kam die Sonne
hervor und wir
steuerten ein
Restaurant an, wo
wir ein
überdimensioniertes
Essen zu uns nahmen,
teilweise sogar mit
Dessert. Danach
tanken und
weiterfahrt Richtung
Autobahn nach
Luxemburg. Das
Wetter war
durchzogen, immer
wieder Regen und
nasse Fahrbahn. Dann
auf der Höhe einer
Autobahnraststätte
sah ich im
Rückspiegel das Remo
gestürzt ist und
hupte Rolly, der
vor mir fuhr. Er
hielt sofort an und
wir gingen gemeinsam
zu Fuss an die
Unfallstelle, wo wir
feststellten, dass
auch Andy gestürzt
war. Renè und
Margret haben die
Unfallstelle
geräumt, die
Verletzten standen
(Remo) und Andy hing
über der Leitplanke
und fluchte einige
Minuten, bis er sich
die erste Zigarette
anzündete. Remo
rauchte schon
vorher, lief herum
und begriff die Welt
nicht mehr. Danach
trugen wir Andy auf
den Parkplatz und
legten ihn auf den
Rücken. Regenschutz
ausziehen und als
Kopfkissen
verwenden. Margret
organisierte
Getränke und die
Sanität von der
Autobahnraststätte.
Diese konnten nur
feststellen, dass
sie nichts machen
können und boten die
Sanität vom Spital
auf. Die kamen dann
schnell und verluden
Andy in den
Krankenwagen. Remo
wollte nicht mit, er
meinte bei Ihm sei
es nicht so schlimm.
Das Motorrad von
Andy deponierte Renè
bei der Raststätte,
beim Büro. Die Fahrt
ging dann weiter und
die erste Gruppe
wartete bei der
Autobahnausfahrt.
Wir fuhren die
restlichen 70 km in
langsamer Fahrt, mit
Remo hinter Ruedi,
Richtung Hotel in
Esch sur Süre, wo
wir vom Wirt
herzlich empfangen
wurden. Roland der
Wirt erzählte uns
das Km-Schorsch
schon hier war,
seine Honda nicht
richtig lief und er
nochmals 500 Km
unter die Räder
genommen hatte, um
seine MV Brutale zu
holen. Wir nahmen
zuerst ein Apero,
dann war Zimmerbezug
und die Motorräder
wurden in die Garage
gestellt.
Anschliessend
begaben wir uns zum
Nachtessen, welches
wie immer vorzüglich
war. In der
Zwischenzeit ging
der Wirt das
Motorrad von Andy
holen, was sicher
nicht
selbstverständlich
ist (Chapeau). Um
21.45 kam auch
Schorsch von seinem
Trip zurück, danach
noch ein
Schlummerbier und ab
ins Bett. Der Tag
war für mich ein
Alptraum.
Rosy
2.
Reisetag:
Samstag, 28. August
2010, Bericht von
Niggi Horni
Warten, bis wir von
Georg oder von
Raymond Bescheid
haben, was jetzt
weiter geschieht.
Die Zeit wurde immer
enger, denn wir
mussten noch quer
durch Belgien, um
die Nachtfähre in
Zeebrugge ereichen.
Raymond konnte
leider nicht mehr
weiter mitkommen.
Fünf Rippenbrüche
sind auch für ihn
zuviel. Er wurde am
nächsten Tag mit
einem Taxi nach
Hause gefahren.
Alles wurde vom
Hotelier, Roland
Streumer
organisiert. Auf
diesem Wege nochmals
vielen Dank, auch
für den prompten
Motorradabholdienst
von der Autobahn.
(ein Weg ca. 80 Km).
Auf der Fähre
angekommen,
Motorräder
festgezurrt, dann
endlich ein Bier.
Das Meer war still
und ich konnte
nochmals in Ruhe die
letzten zwei Tage
Revue passieren
lassen. Wir hatten
riesen Glück.
Niggi
3.
Reisetag,
Sonntag, 29. August
2010, Doppel-
Bericht von Erna
Moeschlin und
Herbert Bless
Heute ist der Tag
auf den wir uns
schon lange freuten,
29. Aug. 2010 es
geht nach Isle of
Man. Es ist fast wie
am Morgenstreich.
Der Wecker schellt
um 3 Uhr, das Taxi
läutet pünktlich um
4 Uhr. Ja nicht zu
spät kommen ist die
Devise. Walti und
ich haben schon am
Vorabend
eingecheckt. Um 4:40
fährt der Zug von
Basel nach Zürich
Flughafen, Ankunft
5:56. Es läuft alles
nach Plan. Am
Flughafen erblicken
wir bekannte
Gesichter; Edith,
Armin und Hätte sind
schon anwesend,
etwas später taucht
auch Lisa auf, also
sind wir komplett.
Wir fliegen mit der
Swiss, Abflug 7:05,
in einem Airbus A319
nach Manchester. Wir
haben noch etwas
Zeit, wir plaudern
über Andy und Remo,
die leider Pech
hatten und wieder in
der Schweiz waren,
was wir bedauerten.
Boardingtime ist um
6:35. Jetzt ist es
Zeit für die
Passkontrolle,
Flugticket und
Handgepäckkontrolle,
die wir relativ gut
geschafft haben.
Endlich im Flugzeug
und wir heben ab. Es
gibt Getränke und
ein Gipfeli.
Vorgesehene Ankunft
in Manchester um
8:05. Die Ansage
gibt bekannt dass
wir erst 15 Minuten
später landen
können, da viel
Verkehr herrscht und
keine Landebahn frei
ist. Also kreisen
wir irgendwie um
Manchester. Dann die
Landung bei Regen
und Wind. Lisa und
Hätte müssen neu
einchecken, da ihr
Checkin nicht
vollständig
durchgeführt wurde.
Etwas umständlich,
aber sie haben es
geschafft. Es bleibt
uns noch Zeit für
eine Stärkung mit
Kaffee und
Getränken, dann
frühzeitig auf die
Beine machen, wieder
zu den Kontrollen.
Reisepass,
Handgepäck abgeben,
Jacke, Gürtel,
Schuhe, Uhr und
dergleichen
ausziehen. Walti
hatte Mühe durch die
Kontrolle zu
gelangen. Hände
ausstrecken und der
Körper wurde
abgetastet. Mehrmals
scannten sie ihn ab
und er musste wieder
zurück und es begann
wieder von vorne.
Endlich doch
geschafft, wieder
alles an Mann oder
Frau nehmen. Dann
ein wohlverdientes
Bier. Schon ist
wieder Boardingtime
in Manchester und
die Suche geht nach
draussen. Der Weg
ist zum Teil
überdacht. Wir
fliegen mit der
Flybe, Type De
Havillard über die
Irische See. Die
Sicht wird immer
besser, aber es hat
ziemlich Wind und
einige Turbulenzen.
Es ist wieder Land
in Sicht. Mit etwas
holpriger und
schräger Landung
setzen wir in
Ronaldsway auf.
Endlich geschafft.
Der Flughafen ist
klein und
übersichtlich. Wir
nahmen an der
Gepäckausgabe
unsere Koffer
entgegen, alles war
angekommen. Edith
hatte von zu Hause
aus ein Auto bei der
Europcar gebucht und
wir konnten es am
Flughafen
entgegennehmen.
Armin stellte sich
als Chauffeur zu
Verfügung. Da wir
nicht alle Platz
fanden im Auto
nahmen wir ein Taxi
und dieses fuhr
zügig voraus zum The
Sefton Hotel in
Douglas. Der erste
Eindruck vom links
fahren war sehr
ungewohnt, aber
Armin schaffte es
mit Bravour. Das
Hotel liegt direkt
an der
Meerpromenade, von
Palmen und
wunderschönen
gepflegten Anlagen
an der Irischen See.
Die Zimmer waren
noch nicht alle
bezugsbereit, also
hatten wir Zeit
unseren Durst und
Hunger zu stillen.
Wir testeten uns mal
durch die
Bierauswahl an der
Hotelbar. Lisa hatte
schnell einen
Sponsor gefunden und
sie genoss ein
Guinness und konnte
ihre Englisch
Kenntnisse beweisen.
Gut gestärkt konnten
wir die Zimmer
beziehen. Walti und
ich hatten ein sehr
schönes Zimmer mit
einer Terrasse zum
Innenhof, der mit
Palmen und
Wasserspielen ein
schönes Ambiente
zauberte. Am
Nachmittag
spazierten wir
gemeinsam an der
Promenade bis zur
Railwaystation. Es
gab viele Motorräder
zu bestaunen, die so
manches Herz höher
schlagen liessen.
Auch unseren Durst
mussten wir wieder
stillen. Es war
wieder Zeit uns auf
dem Retourweg zu
machen. Es war ein
Schiff in
Sichtweite. Das
werden sie wohl
sein, ist unsere
Frage; die zweite
Gruppe, die mit den
Motorrädern. Wir
gehen etwas zügiger
voran um sie am
Hafen begrüssen zu
können. Wir stellten
fest, dass schaffen
wir nicht, das
Schiff ist schneller
als gedacht. Also
warteten wir kurz
vor dem Hotel. Es
ist nicht so
einfach, sie unter
vielen Motorrädern
zu erkennen. Von
Hinten erblickte ich
ein SZ Kennzeichen.
Dass ist der Ruedi,
dass sind sie, da
sie langsam fuhren
konnte ich ein
kurzes Stück
hinterher laufen und
mich bemerkbar
machen. Jetzt hat er
uns auch entdeckt.
Edith ist am
Fotografieren. Es
ist nur ein kurzes
Stück zum Hotel. Wir
freuten uns, alle
wohlauf begrüssen
zu können (ausser
Andy und Remo). Nach
dem Zimmerbezug
treffen wir uns in
der Hotelbar. Bei
Bier und
dergleichen kann
man das erlebte
austauschen und
plaudern. Die Frage
stellt sich, wohin
gehen wir zum Essen.
Das Hotel ist gut
besucht und kein
Platz für 15
Personen. Die
Restaurants nehmen
während dieser Woche
keine Reservationen
entgegen. Also
verpflegten wir uns
im Moment flüssig.
Der Kellner bot uns
im Extrazimmer einen
runden Tisch an. Wir
nahmen das Angebot
gerne an und
rutschten etwas
enger zusammen. Wir
kämpften uns durch
die Speisekarte und
wir konnten die
Bestellung aufgeben.
Das Essen hat uns
gemundet und alle
waren zufrieden und
langsam müde von dem
langen Tag.
Irgendwann und mit
freudigen
Erwartungen auf den
nächsten Tag, haben
wir uns zur
verdienten Nachtruhe
begeben.
LG Erna
Sonntag, 29. August
2010:
Die Fähre brachte
uns pünktlich von
Zeebrügge nach Hull
(England). Zur
aller Ueberraschung
stand das ganze
Reiseteam eine
Stunde zu früh auf
der Matte. Wir
hatten nicht
bedacht, dass
England bereits
„Winterzeit“ hatte
und die Uhren 1
Stunde zurückgedreht
werden mussten.
Jetzt also folgte
die Durchquerung von
England mit dem
Motorrad, d.h. von
Hull nach Heysam und
halt ….. aufgepasst
mit Linksverkehr,
das verlangte unsere
volle Konzentration.
Leider war uns das
Wetter nach wie vor
nicht „wohlgesinnt.“
Regen mit
böenartigen Winden
machte das
Töfffahren sehr
anspruchsvoll. Erst
als wir unserem Ziel
Heysam näher kamen,
verbesserte sich das
Wetter. Beim
Einchecken auf die
Fähre zur Ueberfahrt
auf die Isle of Man
bekamen wir die
ersten Eindrücke,
was auf uns zukam.
Dutzende von alten
und schönen
Motorrädern standen
Schlange. Die
Ueberfahrt verlief
sehr ruhig und das
Wetter wurde laufend
besser. Wir konnten
auf Deck die Sonne
(zusammen mit
Winden) geniessen.
Im Restaurant hatten
wir keinen Platz,
deshalb machten wir
es uns auf der
Treppe „gemütlich“
und waren somit noch
gewiss, dass wir die
ersten waren, die zu
den Motorrädern
konnten. Leider
falsch spekuliert
….. die
Aufgangstreppe war
nicht die
Abgangstreppe, die
war dann auf der
gegenüberliegenden
Seite. Jetzt waren
wir also auf der
berühmt,
berüchtigten Insel
gelandet. Die Fahrt
zum Hotel war nur
ein paar Hundert
Meter. Dort wurden
wir von den
Ueberfliegern
bereits in Empfang
genommen. Endlich
konnten wir den
wohlverdienten Apero
geniessen. Es folgte
das Auspacken und
dann das gemeinsame
Abendessen im Hotel.
Eine spannende und
schöne Woche
erwartet uns auf der
Isle of Man.
Herbert
4.
Reisetag,
Montag, 30, August
2010, Bericht von
Armin Meister
Nach einer
erholsamen Nacht und
einem reichhaltigen
Breakfast in unserem
Hotel machen wir uns
zu Fuss auf den Weg
zum “Post Classic”
Rennen, wo wir im
Start /Ziel-Bereich
das Rennen
besichtigen wollen.
Nach einigen Umwegen
erreichen wir den
Ort des Geschehens,
das Rennen ist aber
schon im vollen
Gange. Auf der
Zuschauertribüne
können wir das
Rennen und die
Tankstops
verfolgten. Wir sind
alle beeindruckt von
den hohen Tempi, die
auf dieser
beidseitig von
Steinmauern
umgebenen Strecke
gefahren werden. In
der Rennpause
besichtigen wir den
Rennpark,
verköstigen uns und
erstehen in den
Shops hübsche
TT-Souvenirs. Um
13.15 Uhr wird dann
das spannende Rennen
der 350 ccm Klasse
gestartet, in dem
auch eine MV und
eine Aermacchi
mitfahren. In den
ersten Runden ist
die MV voraus, aber
gross ist die Freude
bei “Moeschlins”,
als die Aermacchi
nach vier Runden als
erste über die
Ziellinie fährt,
gefolgt von einer
Honda und der MV,
die als dritte übers
Ziel brettert. Nun
machen wir uns auf
zur Quarter Bridge,
wo ein Corso von
alten Motorräder
angesagt ist. Auf
dem Weg dorthin, der
parallel zur
Rennstrecke
verläuft, kommen wir
nochmals in den
Genuss von
waghalsigen
Trainingsläufen,
dabei wird uns
bewusst, welche
Risiken die Fahrer
an diesem Rennen
eingehen. Manch
einem von uns läuft
es kalt den Rücken
runter. Endlich an
der Quarter Bridge
angekommen, sind
weit und breit keine
alten Motorräder zu
sehen und von einem
Corso keine Spur.
Also blieb uns
nichts anderes
übrig, als den
Heimweg unter die
Füsse zu nehmen, das
ist für uns kein
Problem, sind doch
alle mit bequemen
Schuhen ausgerüstet,
außer “Hörbi”, der
in seinen geliebten
Badischlarpen
unterwegs ist, aber
auch diese halten
bis ans Ende durch.
Das Nachtessen
geniessen wir
gemeinsam im Rest.
Papparazzi. Gutes
Essen, unterhaltsame
Gespräche und
lustige Showeinlagen
des Kellners runden
diesen schönen Tag
ab.
Armi
5.
Reisetag,
Dienstag, 31. August
2010, Bericht von
Georg Irrgang,
„km- Schorsch
Nach dem gemeinsamen
Frühstück sitzen wir
endlich wieder auf
unseren Töffs.
Ausser Edith, Erna,
Rosy, Walti, Roli,
und Armin, die
wollten heute lieber
Bahn fahren. Welch
einTag! Ein Wetter
zum Helden zeugen.
Die Route für Heute
ist glasklar. Der
Montain Cours wurde
unter die Räder
genommen. Das heisst,
die legendäre TT-
Strecke welche sich
auf einer Länge von
über 60 Km mit über
200 Kurven über die
gesamte Insel
windet. Hier wurden
viele Triumpfe
gefeiert, aber auch
etliche Tragödien
ertragen. Ruedi
Schuler führte uns
wie immer zielsicher
und mit dem rechten
Speed über den Kurs.
Ein erster Abstecher
bringt uns zu einer
alten Festung in
Custeltown bei Peel.
Hier machten wir den
ersten Kaffeehalt.
Wir staunten nicht
schlecht, als ein
älterer Herr mit
einer liebevoll
umgebauten Honda RC
166 (Replika 500er
vier Zylinder)
aufkreuzte. Sechs
offene Rohre, dafür
keine Beleuchtung.
Super umgebaut.
Weiter geht die
Rennstreckenerkundung.
Hinter einer
unscheinbaren
Einfahrt verborg
sich ein kleines,
aber umso feineres
Töff- Museum. Schon
die Oldtimer der
Besucher liessen uns
die Augen
überlaufen. Über 50
gezählte BSA
Goldstar, ähnlich
viele alte Triumph,
Norton usw. konnten
von uns bewundert
werden. Niggi’s
Mundwinkel reichten
bis an die
Ohrläppchen, Niggi’s
heaven! Die Sammlung
von bestens
restaurierten,
hauptsächlich
englischen
Klassikern, lässt
uns aus dem Staunen
kaum rauskommen.
Auch wenn es schwer
fällt, der TT-
Rundkurs ruft. Nach
einem Fotostopp bei
der Ballaugh- Bridge
treffen wir unsere
Bahnfahrer zum
gemeinsamen
Mittagessen in
Ramsey. (Hat Armin
vielleicht wieder
eine Schwarzfahrt
gemacht???) In Laxey
bewunderten wir das
Wahrzeichen der
Insel Man. Es ist
das grösste
Wasserrad von
Europa. Es wurde
1854 gebaut und
diente zum
leerpumpen der
Mienenschächte. Ein
gutes Steak rundete
einen wirklich
gigantischen Tag ab.
Beim obligatorischen
Gin-Tonic an der
Hotelbar können die
Eindrücke des Tages
nochmals verarbeitet
werden. Oh, what a
day……..
Km- Schorsch
6.
Reisetag,
Mittwoch, 1. Sept.
2010, Bericht von
Geri Gruber
Zuerst vielen Dank,
dass ich bei Euch so
toll aufgenommen
wurde. Ich habe die
paar Tage mit Euch
sehr genossen.
Gestartet sind wir
an diesem Morgen
ziemlich früh. Wir
fuhren ca. 10
Minuten bis zum
Platz Braddan
Bridge. Dort machten
wir uns breit und
warteten auf das
Rennen der Classe
Junior Race. Dies
ist ein Rennen mit 2
und 4 Zylindern, 2
und 4 Taktern. Um
halb zehn wurde die
Strasse gesperrt und
pünktlich um 10.15 h
starteten die ersten
in Douglas. Kurze
Zeit später waren
die ersten schon bei
uns und fegten
haarscharf um die
spärlich geschützten
Betonmauern. Nach 20
Minuten kamen die
ersten schon das 2te
Mal bei uns vorbei.
Bei einer Strecke
von 64 km bedeutet
dies einen
Rundenschnitt von
wahnsinnigen
160km/h. Plötzlich
wurde es hektisch
und alle Marshals
winkten wie wild die
gelben Fahnen. Durch
die Lautsprecher
erfuhren wir, dass
das Rennen wegen
eines schweren
Unfalls mit mehreren
Beteiligten
abgebrochen wurde.
Im Laufe des Tages
erfuhren wir dass es
2 Tote und einen
Verletzen gegeben
hat. Nach Abbruch
entschieden wir uns
in div. Gruppen noch
etwas zu
unternehmen. Wir (Margreth
, Rene und ich)
fuhren der Küste
entlang nach
Castletown und Port
Erie. Dort genossen
wir das warme Wetter
bei Kafi und Glace.
Den Abend schlossen
wir mit einem feinen
Nachtessen beim
Italiener ab. Wir
verbrachten einen
lustigen Abend mit
guten Gesprächen und
viel Gelächter.
Geri Gruber
7.
Reisetag,
Donnerstag, 2. Sept.
2010, Bericht von
René Schmid
Und wieder; ein
wunderschöner Tag
auf der Insel, für
englische
Verhältnisse schon
fast frech. Nach
einem guten
Frühstück ging's mit
der Gruppe und den
Motorrädern ins
Murray-Museum,
ein netter älterer
Herr trat an uns
heran. Er wusste
viel, sehr viel zu
erzählen. Leider
verging die Zeit wie
im Flug und meine
Englisch Kenntnisse
liessen auch zu
wünschen übrig. In
der alarmgesicherten
Halle hatte der
liebe Murray etliche
wunderbare Schätze
stehen. Ich konnte
mich gar nicht satt
sehen. Etliche
Dokumentationen und
reichliches Wissen
in Hülle und Fülle.
Zum Abschied gab es
ein Gruppenfoto,
welches wir ihm
später signiert
zukommen liessen. Am
Nachmittag fuhren
wir ins Gebirge von
Bungalow Corner
Mountain Road
Snaefell,
wo
auch das Denkmal von
Joey Dunlop,
unmittelbar an der
Rennstrecke steht.
Einerseits konnten
wir das Denkmal
bewundern,
anderseits die
Fortsetzung vom
Mittwochrennen Live
mitverfolgen. Ich
war sehr beeindruckt
und definitiv ich
würde hier nie ein
Rennen fahren.
Gruss Schmid René
8.
Reisetag,
Freitag, 3. Sept.
2010, Bericht von
Ruedi Schuler
Den letzten Renntag
wollten wir in den
Bergen verbringen.
Also früh aus den
Federn, denn um
09:30 Uhr wurde die
Strasse bereits für
das Rennen gesperrt.
Wir befanden uns
knapp 600 müM. es
war neblig und kalt,
deswegen wurde das
Rennen dann auch
eine Stunde
verschoben. Um 11:15
Uhr ging’s dann los
„Wahnsinn“ man hörte
das Röhren der
Motorräder noch
lange in den Bergen.
Bei dieser Kälte
beschlossen wir nur
ein Rennen
anzusehen. Wir
versuchten wieder
zum Start/Ziel zu
gelangen, wo die
andere Hälfte der
Gruppe waren. Die
halbe Insel musste
abgefahren werden,
um wieder dorthin zu
gelangen. Wir
schauten uns die
Siegerehrung an;
Herren älteren
Jahrgangs waren da
auf der
Rennstrecke…tolle
Leistung! Und wieder
hatten wir einen
tollen Tag erlebt.
Ruedi Schuler
9.
Reisetag,
Samstag, 4. Sept.
2010, Doppel-Bericht
von Walti Moeschlin
u. Ruedi Schuler
Heute ist Samstag
der 03.09.2010. Es
ist wieder Zeit für
die Heimreise. Wir
lassen uns von der
Rezeption um 4:45
wecken, was auch
funktioniert hat.
Zur Sicherheit haben
wir natürlich den
Wecker am Handy auch
gestellt, der etwas
früher losging. Es
war kein Problem
aufzustehen, das
meiste haben wir am
Vorabend gepackt.
Also begaben Erna
und ich uns zur
Rezeption um
auszuchecken. Von
unserer Gruppe haben
wir noch keinen
erblickt. Die Frage
kam auf, hoffentlich
sind alle schon
wach. Wir gehen in
den Frühstücksraum
und siehe da, Armin
ist schon hier und
hat eine Kleinigkeit
zu sich genommen.
Wir bestellen auch
noch Kaffee und Tee
und essen ein
Joghurt. Um 5:30 ist
das Taxi bestellt.
Wir begeben uns
wieder in die
Hotelhalle, das Taxi
steht schon vor dem
Eingang. Auch Edith,
Hätte und Lisa sind
schon draussen. Lisa
hatte eine schlechte
Nacht hinter sich
und musste nochmals
die Toilette
aufsuchen.
Irgendetwas hat ihr
geschadet. Rolly und
Rosi waren auch
schon bei ihrem
Motorrad und hatten
die Koffer montiert.
Wir verabschiedeten
uns von ihnen und
wünschten eine gute
Reise. Mit dem Taxi
fuhren wir ca. 20
Minuten zum
Flughafen, es waren
jede Menge Taxis
unterwegs. Laut
Ticket sollten wir
um spätestens 6 Uhr
einchecken, aber der
Schalter war noch
nicht besetzt, wir
mussten noch ca. 10
Minuten warten. Wir
konnten die Koffer
bis nach Zürich
aufgeben. Wir flogen
mit der Aer Arann
Take of IOM 7:30
nach London. Das
Wetter war wieder
gut und wir hatten
einen schönen
Sonnenaufgang und
einen schönen Flug.
Es gab Getränke und
Sandwich als
Verpflegung. Wir
flogen London City
an und hatten gute
Sicht auf die
Sehenswürdigkeiten.
Landing in London
8:55. Wir hatten
eine Stunde
Aufenthalt. Also
begaben wir uns
rechtzeitig wieder
zu den
Kontrollstellen. Es
war wieder das
gleiche Spiel wie
beim Anflug. Jacken,
Taschen, Gürtel
Schuhe alles in die
vorgesehenen Schalen
legen und durch das
Scanning gehen.
Diesmal hatte ich
weniger Probleme,
dafür haben sie
Edith und Erna
genauer kontrolliert
und immer wieder
abgescannt und
abgetastet.
Letztendlich konnten
sie doch ihre Sachen
wieder entgegen
nehmen. Jetzt
hatten wir noch Zeit
und konnten die
letzten Pfunde
verbrauchen. Abflug
mit der Swiss in
London City 9:55. Es
war ein angenehmer
Flug und es gab
wieder eine kleine
Verpflegung an Bord.
Happy Landing in
Zürich um 12:35.
Warten auf die
Kofferausgabe. Wir
verabschieden uns
voneinander. Armin
wird von seiner Frau
Maria abgeholt.
Hätte und Lisa
werden auch von
Zürich abgeholt.
Edith Erna und ich
nehmen den Zug
Abfahrt 13:04 und
Ankunft in Basel
14:20. Am Bahnhof
entdecken wir Pitt
Müller der holt
Edith ab. Ich glaube
alle sind froh
wieder daheim zu
sein. Es war eine
schöne Zeit die wir
miteinander
verbrachten, eine
tolle Reise.
LG Walti
Samstag 04.09.2010
Abreise Tag! Um
05:30 war Tagwache,
die mit dem Flieger
angereist waren,
mussten bereits ein
Stunde früher aus
den Federn. Das
Hotel stellte uns
noch ein kleines
Morgenessen
zusammen. Die
Motorräder bepackt,
beeilten wir uns zum
„isle of man sea
terminal“ dort
mussten wir fast
eine Stunde warten,
bis wir das Schiff
betreten/befahren
durften. Motorräder
verzurrt, suchten
wir das Restaurant
auf und warteten bis
wir im Hafen Heysham
-England einliefen.
Mit Autobahn Tempo
durchquerten wir
England um die Fähre
in Hull -England
nicht zu verpassen.
Auch da….Motorräder
verzurrt, Zimmer
bezogen. Ab zum
Nachtessen um
anschließend
gemütlich ein paar
Drinks zu
genehmigen.
Ruedi Schuler
10.
Reisetag,
Sonntag, 5. Sept.
2010, Bericht von
Niggi Horni
Wir fahren wieder
rechts. Zuerst
besuchten wir die
Stadt Brügge. Eine
wirklich
wunderschöne
Altstadt. Nach
diesem Kulturhoch
fuhren wir auf dem
schnellsten Weg
durch Belgien in
unser schönes Hotel
in Esch sur Süre,
Luxemburg.
Motorräder in die
Garage gestellt und
ein Bier in den
Körper fliessen
lassen.
Niggi
11.
Reisetag,
Montag, 6. Sept.
2010 Schlussbericht
von Niggi Horni
Nach dem Frühstück
haben wir das Gepäck
vom Unfall- Motorrad
auf meine BMW
umgeladen. Ja, ja,
immer murren über
die Bayrischen
Krafträder, aber zum
Transport von
Fremdmaterial sind
sie immer gut genug.
Verabschiedung von
unserem treuen Km-
Schorsch und ab nach
Hause. Es war eine
wunderschöne Woche.
Niggi
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