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Bei schönstem Sommerwetter (33 Grad) wurde Cascina Costa
zum Wallfahrtsort
der MV Agusta
Gemeinde. Der Moto
Club Internazionale
MV Agusta lud zu
seinem 16° REVIVAL
MV AGUSTA und zu
seinem 10° RADUNO
possessori MV AGUSTA
sowie 5° RADUNO
possessori moto
MAGNI ein. Aus der
ganzen Welt pilgerte
die MV Agusta
Gemeinde nach
Cascina Costa, aus
Japan, Frankreich,
Deutschland,
Holland, England,
USA, Italien,
England und der
Schweiz. Aus unserem
Club haben wir auch
wenige
Clubmitglieder
angetroffen z.b.
Erwin Naldi, Max und
Ruth Zaugg sowie
Jean Constantin.
Wir, das waren Edith
und ich, Andy. Auch
hatte es viele
bekannte Rennfahrer
wie zum Beispiel
Carlo Ubbiali,
Giancarlo Libanori
aus der damaligen
Zeit, aber auch aus
der aktuellen
italienischen
Superbike
Meisterschaft. Zudem
waren Arthuro Magni,
Primo Felotti und
Claudio Castilioni
als örtliche
Prominenz
anzutreffen. Auch
die bekannten MV
Agusta Sammler wie
Elli, Castelli und
Colombo brachten
ihre 1, 2, 3, 4 und
6 Zylinder MV Agusta
mit. Gilera war ein
Teil der
Veranstaltung und
zeigte ebenfalls
ihre schönen und
gepflegten
Rennmaschinen und
Strassenmodelle im
Einklang mit den
MV`s. Am
Sonntagmorgen gab es
einen
Gedenkgottesdienst
zum 20.ten Todestag
des Conte Corrado
Agusta.
Auch Brutale on Tour
war auf dem Platz,
zeigte die neusten
Modelle und stellte
diese auch gleich
für eine Probefahrt
zur Verfügung.
Leider waren einige
Italiener mit der
neuen Brutale
überfordert und
schmissen diese auch
gleich in den
Graben. Armes
Motorrad….. sniff.
Auch bei der
alljährlichen
„Sfilata moto
stradali e
competizione“ gab es
einen schlimmen
Unfall, ein F4
Fahrer überbremste
das Vorderrad und
stürzte so
unglücklich auf den
Kopf, dass er für
ein paar Minuten KO
ging. Viele
Gespräche und
Kontakte wurden
geknüpft,
Freundschaften
geschlossen und mit
Wein, gutem Essen
und nicht enden
wollenden
Benzingesprächen ein
gemütliches
Beisammensein
gepflegt. Moto Club
Internazionale MV
Agusta Cascina Costa
– Italy wir kommen
wieder.
Einige
Clubmitglieder
fuhren am
Sonntagabend nach
Hause, wir aber
fuhren nach Mailand,
besser gesagt nach
Novegro Linate ins
Idrosaclo. Dort
wurde um Mitternacht
der Start zum 23.ten
Milano-Taranto
freigegeben. Da wir
wussten, dass einige
Clubmitglieder an
der diesjährigen
Veranstaltung
mitfahren, wollten
wir diese auch
besuchen. Am Start
waren Helmuth Krings
mit seiner 250
Ducati, in
Begleitung seiner
Frau Britta, sowie
seinem Mechaniker Jo
ebenfalls auf einer
Ducati und dessen
Frau. Toni Danieli
auf einer 250 T
Suzuki, Jacques
Graber mit der 6
Zylinder Honda und
Damian Heller mit
der CB 750 Honda.
Dass Jacques und
Damian mitfahren
wussten wir nicht
einmal, beim
Betrachten der
Motorräder viel mir
eine rote Honda mit
BL Schildern auf.
Dieses Motorrad kam
mir aber sehr
bekannt vor und wir
betrachteten es
etwas länger und
grübelten darüber,
wem den diese jetzt
gehöre. Plötzlich
rief jemand aus dem
Dunkeln heraus „bist
du nicht der vom MV
Agusta Club
Schweiz?“, beim
genauen Hinsehen
haben wir dann
Damian entdeckt.
Beim Plaudern kam
auch noch Jacques
dazu und beide
versprachen mir ein
paar Bilder und
einen Bericht über
das Abenteuer, dass
sie vorhaben für
unseren
Jahresbericht zu
schreiben. Punkt
24.00 Uhr wurde
gestartet, die
ersten zwei waren
Enkelin und
Grossvater mit ihren
48ccm Motom gefolgt
von weiteren
Kleinmotorrädern.
Plötzlich kam ein
heftiger Wind auf
und die ersten
Regentropfen vielen
vom Himmel. Weiter
waren auch
Kabinenroller und
ein Threewheeler am
Start, diese hatten
aber wenigstens ein
Dach über dem Kopf
und Scheibenwischer,
denn nun fing es
heftiger an zu
regnen. Binnen
kurzer Zeit brach
ein heftiges
Gewitter über das
Idroscala herein und
es war kein Regen
mehr sondern
sintflutartiger
Niederschlag. Es
machte keinen Sinn
die Veranstaltung
wie geplant weiter
zu führen und der
Veranstalter liess
die Fahrer nach
ihrem Gutbefinden
fahren und wertete
diese Etappe nach
Breganze nicht.
Einige Hardcore
Biker nahmen trotz
heftigem Gewitter
die Strecke in
Angriff und andere
warteten auf
Besserung. Unsere
Clubmitglieder
Helmut und Toni
nahmen mit ca. einer
Stunde Verspätung
den Weg unter die
Wasserskis. Jaques
und Damian haben wir
leider nicht mehr
gesehen, wir
wünschen ihnen
trotzdem eine
erlebnisreiche und
schöne Fahrt durch
Bella Italia und
hoffen, dass alle
wieder gesund nach
Hause kommen.
PS; Britta sendete
uns eine SMS mit
folgendem Bericht:
„Amphibien melden
sich. Über Nacht
Schwimmhäute
gewachsen. Sonst
alles OK. Liebe
Grüsse“
@ Andy
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