Ruedi Horni Anneau du Rhin MV Agusta F4

Hallo MV Freunde

Anneau du Rhin MV Agusta F4 am 20.April 2004

19.04.04 18.00 Uhr die Motorräder werden auf den Anhänger geladen. Lederkombi, Töffstiefel, Handschuhe, Helm, Rückenprotektor und vieles mehr wird verladen.
Haben wir nichts vergessen? Natürlich brauchen wir noch Getränke etwas zu Essen und auch Werkzeug darf nicht fehlen. Maschinen voll getankt und zusätzlich 2 Kanister Benzin. Nun nach getaner Arbeit und allen Nachkontrollen können wir unser wohlverdiente Bier trinken.

20.04.04 06.00 Uhr der Wecker rasselt, die Nervosität steigt. Duschen, Anziehen letzte Kontrolle am Anhänger, kurz noch einen Kaffee, und schon fährt Mischa (der Sohn von Niggi)vor. Einige fachkundige Gespräche und gegenseitige Kontrollfragen (haben wir alles) und schon geht’s los über die Grenze ins Elsass. Nach ca. 55 Minuten stehen wir in am Strassen-Rand hinter andern geilen Töfffahrern die alle darauf warten um Ihren Platz in Anneau du Rhin im Fahrerlager einzunehmen.
Endlich geht das Tor auf, alle zu ihren Fahrzeugen und los geht’s.

Motorräder werden abgeladen, Zelte aufgestellt, die ersten Motoren heulen schon auf.
Neben uns sind die Kunden von Kaufmann mit ca. 20 MV Agusta F4 einer schöner wie die andere. Alles erledigt, die Motorräder auf die Ständer gestellt, Stühle und Tisch Aufgeklappt, Kanister bereitgestellt.
Nun geht’s zur Anmeldung neben diversen Zelten vorbei an den schönsten Motorrädern der Gegenwart. Bekannte Gesichter wie Utz und Michi mit einigen anderen Mitgliedern vom deutschen MV Club sitzen schon gemütlich unter dem Zelt und trinken Kaffee.

Einige Meter weiter fallen uns zwei wunderschöne, gestylte Werksmaschinen auf die von Jörg Teuchert später sehr schnell um die Strecke pilotiert werden.

Anmeldung, Fahrerbesprechung und Lärmmessung sind vorbei, nun kann es los gehen.
09.00 Uhr Start der ersten Gruppe, wir schauen noch kurz zu, dann aber selber Kombi anziehen, Motoren warmlaufen lassen, und ab auf die Piste.

Nach den ersten ca. 12 Runden ist unser Turn zu Ende.
Die Hände zittern noch immer vor Anstrengung (Mann ist halt nicht mehr der jüngste) Aber Wunderschön war es. Zwischen 2 Turns haben wir 40 Minuten Pause um uns zu Erholen. Wir laufen im Fahrerlager umher und schauen uns die schönen Motorräder an.
Alois und Dölf aus dem Bündnerland haben den Weg in Elsass gefunden.
Nach kurzer Begrüssung müssen wir uns schon wieder beeilen für den nächsten Turn.
Nach dem fünfte Turn war meine Konzentration und Kraft am Ende und ich beschloss meinen Tag mit zuschauen zu Beenden. Besser rechtzeitig aufhören als meine MV ins Kies zu werfen.

Um 16.30 Uhr laden wir unsere Motorräder müde und erschöpft auf den Anhänger und ab nach Hause.

Es war ein unvergessliches Erlebnis.
Hoffentlich sehe ich nächstesmal einige mehr vom Club.

Griessli Ruedi

 

Letzte Aktualisierung am 07.03.2009